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15. Pilgertag:
La Storta - Rom (17 km, Zug)
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Nun war er da!
Der ersehnte Tag!
Rom!!! Aber noch befand ich mich in
La Storta. Nach ausgiebigen
Überlegungen hatte ich mich entschlossen, dass ich die letzte
Strecke mit dem Vorortzug durchführen will.
Die mehrspurige Via Trionfale
schreckte mich doch ab. Später, in Rom,
wurde mir mein Vorgehen auch als richtig bestätigt. Also packen,
den Schlüssel in den Postkasten werfen und ab zum Bahnhof. Hier
in der Bar noch schnell einen Kaffee, da kam auch schon der Zug.
Innerhalb von ca. 30 min. war ich in Rom.
An der |
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Stazione San Pietro stieg ich aus.
Ich war da! Ich sah auch schon San Pietro
in Vaticano, den Petersdom. Nach einigen Minuten war ich
auf der Piazza San Pietro. Ich ging
zur linken Seite der |
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Freitreppe und
kniete mich unterhalb hin. Dann legte ich meinen Kopf auf die
Stufen, machte die Augen zu und ließ alle Tage die ich unterwegs
gewesen bin an mir vorbei gehen. Ich dankte
Jesus dafür, dass er mich auf
meinen Pilgerweg begleitet und behütet hat, |
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so
dass ich gesund und munter in Rom ankommen konnte. Dann ging ich
in den Petersdom um dort mein
Versprechen einzulösen. Wo der Eingang zum Grab lag wusste ich.
Ich wollte |
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Am
Grab |
In
den Gewölben |
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durch die Türe
gehen, da wurde ich von einem Bediensteten gestoppt: "Nessun
accesso". Kein Eintritt!? Das konnte nicht sein. Denn dann währe
alles umsonst gewesen. Ich machte im klar, dass ich "Pellegrinaggio
alla tomba di San Pietro" sei. Er stutzte, ging kurz fort und
nahm mich mit in den "Keller". Hier redete er mit einem weiteren
Bediensteten und der Weg war für mich frei zum
Grab des heiligen Petrus und die
Bediensteten waren verschwunden. |
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Ich
kniete am Grab und sagte das was
ich sagen wollte, und wofür ich überhaupt diesen
Pilgerweg gegangen bin. Ich betete
für alle die mir diesen Weg ermöglicht haben und für alle
Menschen die ich in meiner neuen und alten Heimat kenne. Dann
ging ich wieder nach oben in den Kirchenraum zurück. Ich
bedankte mich herzlich bei dem Bediensteten der sich für mich
eingesetzt hat. Grazie, Signore! Nun wurde es aber Zeit für
mich, dass ich zu meiner |
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Porta |
S. Pietro |
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Pension gehe. Einchecken von 11 - 13 Uhr. Die
Pension befand sich in Höhe der
Stazione Termini, mehr als 4 km vom
Petersplatz entfernt. Pünktlich kam
ich an, aber die Türe war verschlossen :-( |
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Die Pieta |
Weihwasser |
Ciave S. Pietro |
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Hl. Veronika |
Liste der Päpste |
Ein Wächter |
Grabmal |
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Besucher |
Piazza S. Pietro |
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Ich
schellte, klopfte gegen die Türe. Nichts! Nur gut, dass ich von
allen meinen Unterkünften Telefonnummern dabei hatte. Aber kurz
gesagt: Ich musste böse werden, damit der Hausherr reagierte und
eine Person schickte die die Türe öffnete. |
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Piazza S. Pietro |
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Aber
ohne eine Zimmerangabe. Ich belegte einfach das beste
Einzelzimmer. Später kam der Besitzer und alles war gut. Er
hatte sich einfach überbucht. Gemeinsam aßen wir dann seinen
Obstkorb leer. Ich regelte mich und ging dann wieder in die
Stadt um mich noch einmal im |
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An der Piazza |
Via del Corridori |
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Petersdom einzufinden. Der Tag
neigte sich, als ich mich wieder auf dem Weg zu meiner Pension
machte. Insgesamt bin ich aber |
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dann doch noch
mehr als 12 km gelaufen. Das merkte ich dann aber auch. Ich
legte alles für den morgigen Tag zurecht, der von meinem
Besichtigungsprogramm geprägt sein sollte. Ich dankte
Jesus dafür, dass doch noch alles
zum Guten ausgegangen ist. |
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