Gardasee - Garda
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Garda

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S. Maria

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Garda
liegt inmitten eines herrlichen Golfes mit
weit ausladenden Ufern. Im Norden legen sich die Ausläufer des Monte Baldo schützend heran und im Süden und Osten schmiegen  sich die Moränenhügel sanft an den Golf.

Geschichtlich hat Garda eine Menge zu bieten. So wurden hier schon Spuren vorgeschichtlicher Ansiedlungen aus der jüngeren Steinzeit gefunden. Garda (Pagus Romano) gelangte im Mittelalter zu großer Bedeutung, nachdem Karl der Große es 768 zur Grafschaft erhoben hatte. Seit jener Zeit nahm der See, der bis dahin Benaco genannt wurde, den Namen des Ortes Garda an, also Gardasee. Über die Tapferkeit der Gardasanen (?) weiß Muratori, nach der Belagerung der Burg von 1162-63 durch Barbarossa, zu berichten: “...es blieb keine Stadt von Italien von hier bis Rom, die nicht ihr Haupt unter dem gewaltigen Kaiser beugte, außer der Rocca di Garda ...“. Aber auch die Gardasaninnen (?) waren nicht ohne. So verkauften sie doch ihren Schmuck, damit Geld in die Stadtkasse kam, damit Garda die Fischrechte im Jahre 1452 aufkaufen konnte.

Mit diesem Wissen in der Tasche erreichten wir nach einem kurzen Fußweg, über die Via Don Gnocchi gehend, das Centro Storico, die Altstadt. Wir durchschlenderten die verwinkelten Gassen, durchliefen Torbogen und sahen schöne, alte ehrwürdige Paläste, bis wir schließlich die Piazza Catullo erreichten. Hier an der Piazza, zwischen dem Palast der Capitani della Serenissima, dem Haus der Kapitäne, und dem See, trifft sich die Welt. Wir gingen aber weiter den Strand in Richtung Lungolago Pincherie, dem nördlichen Strandbereich Gardas, bis wir die Villa Canossa erreichten. Hier machten wir wieder kehrt und gingen, mittlerweile mit einem Cappuccino im Gepäck, vorbei an der Villa Albertina, durch die Altstadt zur Pfarrkirche S. Maria mit drei Kirchenschiffen und einem Baptisterium aus dem 7. Jahrhundert. An der Via San Bernardo besuchten wir noch den schönen, sehr gepflegten Friedhof des Ortes, bevor wir wieder zurück zu unserem Hotel gingen. Hier genossen wir die Vorzüge des Hotels, das in einem sehr schönen Olivenhain lag, und wir waren uns einig, dass uns nicht besser gehen könnte.

 

Auf der Promenade

Am Pool

 



Am nächsten Tag strahlte die Sonne wieder verschwenderisch vom Himmel. Wir nahmen das zum Anlass, um den Tag in Garda und der näheren Umgebung zu verbringen.. Jetzt gingen wir gezielt durch die Stadt um ja keine Sehenswürdigkeit zu versäumen. An den Resten der mittelalterlichen Stadtmauer vorbeigehend erreichten wir das Stadttor an der Via XX Settembre. Hier nahm uns das quirlige Leben der Stadt mit seinen Besuchern, Händlern und den Eisdielen auf. Schon bald erreichten wir die Seepromenade Lungolago R. Adelaide, mit der Loggia von Sanmicheli, wo wir in einem Uferrestaurant rasteten und die vorbeiflanierenden Menschen bestaunten. Fliegende Händler versuchten ihre Waren zu verkaufen, Akkordeonspieler spielten zur Unterhaltung auf und eine fahrende Eisverkäuferin versuchte ihr Gelati an den Kunden zu bringen. Viel zu schnell ging dieser schöne Tag zu Ende und wir reflektierten bei einem Caffe tedesco con latte im Hotel noch einmal den Tag.

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