Gardasee - Rundfahrt
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Gardasee Rundfahrt
(wasserseitig)


San Vigilio

Gardone Riviera

Gardone

Toscolano

Gargnano



Campione

Limone sul Garda

Limone

Limone

Alter Hafen

Auf der Piazza

Sie und Er

Der See

Limone sul Garda

San Rocco

Innen

Klaudia

Klaudia

Ciao Limone



Malcesine


Ganz besonders freuten wir uns schon auf die große Gardasee-Rundfahrt, die mit dem Schiff der Schifffahrtslinie "Navigazione Lago di Garda" durchgeführt werden sollte. Es war so weit! Eingeschifft in einem Schnellboot wurden wir in ...? Na? Natürlich! In Garda. Wir überquerten den See in westlicher Richtung, fuhren an der Isola de Garda vorbei, und erreichten die Stadt Salo. Salo befindet sich an einem weitläufigen Golf zu Füßen des Berges St. Bartolomeo. Von den Hügeln, die reich mit Villen bebaut sind, kann man die Schönheit der Gegend voll auskosten. Die Legende sagt, dass Salo von der Königin Salonina gegründet worden ist. Andere Sagen meinen, dass es der Etrusker Saloo gewesen sein soll. Wie dem auch sei! Der Dom aus dem 15.-16. Jh. ist sehr sehenswert.

Weiter geht die Fahrt und wir erreichen bald Gardone. Riviera. Gardone ist einer der schönsten und elegantesten Orte des Sees. Seine besonders üppige Vegetation verdankt es dem besonders mildem Klima. Ist man einmal hier, so ist ein Besuch des Botanischen Gartens ein Pflichtprogramm. Wir aber genossen die Seepromenade Gabriele d’Annunzio bis zur Abfahrt des Schiffes.

Nach einer kurzen Fahrt erreichten wir den Ort Maderno. Hier machte das Schiff nur kurz halt um neue Passagiere aufzunehmen, oder um einige wieder los zu werden J.

Bald war Gargnano erreicht.  Gargnano ist ein malerischer Ort mit reicher Geschichte. Die erste urkundliche Erwähnung ist aus dem Jahre 973. Im 13. Jh. gründeten Franziskaner hier ein Kloster. Besonders sehenswert ist hier die Kirche des Hl. S. Franziskus und die St. Martino-Pfarrkirche. In der Villa Feltrinelli fand Mussolini für einige Zeit Aufenthalt.

Aber uns hielt nichts mehr. Wir wollten endlich Limone sul Garda erreichen. Vorher machten wir aber noch in Campione del Garda Halt, wo wir wieder einige Passagiere aufnahmen und auch wieder von Bord ließen.

Nun kam es in Sichtnähe: Limone sul Garda.

Limone, ein malerisches Städtchen liegt im Schutze hoher Felswände in einer eindrucksvollen Einbuchtung am See zwischen Gärten, Olivenhainen und Zitronenkulturen. Die schönen Häuser, der romantische Fischerhafen, die romantischen, engen Gassen verleihen diesem Ort ein anheimelndes Flair der Zugehörigkeit. Umstritten ist der Ursprung des Ortsnamens. Aber wahrscheinlich  liegt der Ursprung nicht in Limone = Zitrone, sondern in Limes = Grenze. Aber das war uns eigentlich egal. Ich kann nur sagen, Wanderer lenke deinen Fuß in diese schöne Stadt und auch du wirst begeistert und verzaubert sein. Erwähnenswert ist besonders Daniele Comboni, ein Sohn der Stadt, erst Missionar, dann Bischof. Sehenswürdig, ich will wahrlich nicht die Größe der nicht genannten Baudenkmäler schmälern, sind die Pfarrkirche aus dem 17. Jh. , die Kirche S. Pietro del Moro, der Bettoni Palast und die San Rocco Kapelle. Alles haben wir besichtigt. Aber der Flair des Ortes hat uns immer wieder in seinen Bann gezogen. Zu erwähnen ist, dass auch hier der Cappuccino heftig war. Ein schöner Tag, der aber noch weitere Höhepunkte bringen sollte.

Unser Schiff wartete schon, dass uns nach Malcesine bringen sollte.

Malcesine (Betonung nicht auf der zweitletzten Silbe, sondern auf der Drittletzten : mal etwas anderes im italienischen: MalCEsine), ein malerischer, besonders schöner Ort auf der Ostseite des Gardasees erwartete uns schon. Der Ort liegt am Fuße des Monte Baldo, inmitten von Olivenhainen, Zypressen- und Oleanderbäumen. Auf einem Vorsprung zum See erhebt sich die herrliche Scaliger-Burg aus dem 13. Jh.. Die Stadt ist mit einer Seilbahn zum Monte Baldo verbunden. Von hier oben hat man herrliche Rundblicke über die Stadt und dem See. Am Ende der Uferpromenade befindet sich die kleine Trauminsel Isola del Sogno.

Auch Malcesine hat eine bewegte Geschichte zu verzeichnen. Römer, Scaliger, Venezianer und Österreicher gaben sich hier die Klinke in die Hand. Heute ist Malcesine ein Fremdenverkehrsmittelpunkt ersten Ranges, und das zu Recht. Auch wir durchwanderten die engen Gassen, betraten Höfe von Palazzi, redeten mit Einheimischen, bewunderten die Kunstausstellung, kurzum, wir machten (fast) alles mit, was uns geboten wurde. Angefüllt mit reichhaltigen, positiven Eindrücken, betraten wir wieder unser Schiff, dass uns nach Torri del Benaco brachte. Über diesen Ort habe ich ja schon früher berichtet, da dass ich nur berichten muss, das auch jetzt wieder der Cappuccino schmeckte. Wieder auf dem Schiff ging es weiter an der Ostuferseite des Sees entlang, Richtung Süden. Bald fuhren wir an San Vigilio vorbei und konnten nun, von der Seeseite aus, die viel gepriesenen Schönheiten der beiden Buchten bewundern. Viel zu schnell erreichten wir wieder Garda. Aber hier im Hotel erwartete uns wieder unser Hotelteam, dass uns nach allen Regeln der gastronomischen Kunst verwöhnte.

 



Malcesine

Scaliger-Burg

Hafen

Gasse

Gasse



Torri del Benaco

Panorama

San Vigilio

San Vigilio

Am Abend

Garda

San Vigilio

Gardasee

Garda

Gelato

Hafen

Bei Garda

Bardolino

Am See

 

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