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Anfahrt

Burgkapelle

Gebet

Castello Scaligeri

Burgtor

Ich

Brunnen

Villa

Restaurant

S. Maria Maggiore


Gelato

Piazza

Pause

Am See
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Ganz gespannt waren wir schon auf
Sirmione.
Ich möchte hier noch bemerken, dass von nun an die Sonne unsere ständige
Begleiterin auf unseren Wegen war. Die Halbinsel auf der Sirmione liegt,
ragt ca. 4 km vom Südufer in den Gardasee hinein. Schon die Dichter
Catullo und Carducci rühmten in ihren unsterblichen Versen die Schönheiten
dieses großartigen Naturparks, wo eine üppige Vegetation von Olivenbäumen,
Zypressen, Lorbeerbäumen und Magnolien gedeiht. Sicher ist, dass die
Halbinsel schon seit ältesten Zeiten bewohnt war. Beachtliche römische
Bauten, die freigelegt worden sind, bezeugen die antike Bedeutung von
Sirmione. Im 12. Jh. kam Sirmione an die Scaliger-Familie, die hier eine
Burg erbauen ließ, die heute noch die schönste Wasserburg Norditaliens
sein soll. Anfang des 15. Jh. kam Sirmione an Venedig und erleidete dessen
Geschichte mit.
Wir fuhren von Garda aus mit dem Schiff
den Hafen Sirmiones, der an der Ostseite der Halbinsel liegt, an. Wir
sahen aus der Ferne, an der Spitze der Halbinsel, die Grotten des Catullo
in wunderschönen Olivenhainen eingebettet. Die Türme der Scaliger-Burg
begrüßten uns, als wir in den Hafen einfuhren.
Über die Piazza gehend erreichten wir
nach einigen Minuten das Castello Scaligero mit seinen mächtigen Türmen
und Mauern. Diese Scaliger-Burg, die von Mastino della Scala als Festung
erbaut worden ist, liegt innerhalb der Ringmauern die Alt-Sirmione
umschlossen. Von den Festungstürmen hat man herrliche Aussichten auf die
Stadt. Seitlich, in den alten Festungsmauern integriert, bewunderten wir
die kleine St. Anna Kapelle, die, aus dem 14. Jh. stammend, im Innern schöne
Stuckarbeiten aufweist.
Nach wenigen Metern erreichten wir die
Kirche S. Maria Maggiore aus dem 15. Jh.. außen befindet sich in dem Säulengang
eine Säule aus den Resten eines römischen Tempels. Im Innern bewunderten
wir die schöne Madonnenstatue, die Kanzel und die Orgel aus dem 18. Jh.,
die fein in Holz gearbeitet worden ist.
Weiter führte uns der Weg durch die
Altstadt, deren wunderschöne Ausstrahlung leider durch die durchfahrenden
Kraftfahrzeuge etwas reduziert wurde. Wir sahen auch hier schöne alte,
mit Blumen überwachsene Häuser, Paläste, und auch die Therme, schön am
See gelegen. Unweit der Therme bestiegen wir einen, mit einem Elektromotor
angetriebenen Kleinzug, der uns zu den Grotten des Catullo brachte. Dieses
Ausgrabungsgelände liegt in herrlicher Lage an der Spitze der Halbinsel.
Aufgestellte Bilder und Texte führten uns in die geheimnisvolle Stätte
ein, die sich in römischer Zeit als Thermen und Villen großzügigster
Bauart und Ausstattung darstellten. Noch heute erkennt man voller Staunen
die Größe der Anlagen, die aber noch nicht zur Gänze ausgegraben und
erforscht worden sind. Vielleicht ganz gut so, denn sonst hätten wir
nicht mehr den schönen, alten Olivenhain, mit den uralten Bäumen,
bewundern können.
Auf dem Rückweg nach Sirmione gingen
wir zu der auf einem Hügel stehenden Kirche S. Pietro in Mavino. Der
erste Bau dieser Kirche stammt aus dem 8. Jh. und wurde auf den
Fundamenten eines alten Tempels errichtet. Im Innern, auf den alten
Umfassungswänden befinden sich wertvolle Fresken aus dem 15. und 16. Jh..
Vorbei an wunderschönen Gärten und
Villen erreichten wir wieder Sirmione. Seltsam, auch in Sirmione schmeckte
uns der Cappuccino und die Pasta
:-).
Nach einem wunderschönen Tag bestiegen wir wieder unser Schiff, das uns
nach Garda zurück brachte.
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Am Hafen

Hafen

Villa

Blick zum See

Catullo Grotte

Der See

Klaudia

Catullo Grotte

Durchblick :-)

Der See

Olivenhain

Baden

Römische Spuren

Römisch

S. Pietro

An S. Pietro

Innen
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