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Kennst du das Land,
wo die Zitronen blühn ... ? |
Italienfahrt
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Capri - die
Betörende
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Der nächste Tag,
Donnerstag, war der „Capri-Tag“.
Morgens, bei herrlichem Sonnenschein fuhren wir nach Sorrent.
Dort, im Hafen, lag schon unsere Fähre, die uns nach Capri
bringen sollte. Signorina Serena überprüfte beim Reeder die Passage und der
Reiseleiter zählte noch einmal die Gruppe durch. Bei leichter Briese ging es
dann in einer Fahrt von ca. 25 min. über den Golf zur Insel Capri.
Da war SIE – Capri, auch „Die Betörende“ genannt.
Im Hafen Marina Grande ankerten wir und verließen die Fähre.
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Villenzugang |
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| Marina
Grande |
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Nach kurzer
Orientierung stellte sich heraus, dass die Grotta Azzurra (Blaue
Grotte), wegen des hohen Wellenganges, nicht befahrbar war. Alternativen
wurden schnell gefunden: Inselumfahrung mit dem Schiff, mit der
Funicolare (Zahnradbahn) zur Stadt Capri, mit dem Bus nach
Anacapri oder Anmietung eines offenen Mietwagens für den ganzen Tag. Der
Reiseleiter nahm mit einem kleineren Teil der Gruppe Letzteres in Anspruch.
Schnell war der Preis ausgehandelt und schon ging es über die kurvenreiche,
aus-sichtsreiche Via Marina Grande und der Strada Provinziale
nach Anacapri. Während der Fahrt sang oder summte die Gruppe
neapolitanische Lieder, zu denen der Fahrer den Takt auf der Autohupe
schlug. In Anacapri, an der Piazza della Vittoria angekommen,
wurde mit dem Fahrer eine Zeit festgelegt, in der das Städtchen erkundet
werden sollte. |
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Anacapri,
ein blitzsauberer Ort, mit durchweg weißen Häusern und einer herrlichen
Blumenpracht, vereinnahmte alle Besucher restlos. Die kleine Gruppe
besichtigte die Chiesa di S. Michele mit einem sehr interessanten
Majolika-Fußboden, das Paradies darstellend. Überall standen Bänke, Mauern
und Hauseingänge, die mit herrlichen Majolika-Verkleidungen versehen waren.
Unweit der Piazza lag die Villa San Michele, das Wohnhaus des
schwedischen Arztes Axel Munthe, dessen „Buch von San Michele“ in
mehr als 50 Sprachen übersetzt worden ist. Überall genossen die Besucher
herrliche Ausblicke über die Insel und über den Golf von Neapel, mit
dem Golf von Sorrent. Weiter ging es in einer herrlichen Fahrt,
vorbei am Castello Barbarossa, anhaltend an schönen Aussichtspunkten,
über die Via Marina Piccola, mit herrlichen Villen be-rühmter
Zeitgenossen, zum exklusiven Badestrand Marina Piccola. Abends, wenn
Ruhe eingetreten ist, singen auf der kleinen Landzunge Scoglio delle
Sirene die Meerjungfrauen. So sagt man jedenfalls. Etwas weiter
erblickten die Besucher, aus dem tiefblauen Wasser aufragend, die
Faraglioni-Felsen. Die Wahrzeichen von Capri. |
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| Sirenen |
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| Marina
Grande |
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| S. Maria |
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| Faraglioni |
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| Anacapri |
Faraglioni |
Westküste |
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Weiter ging die
Fahrt, vorbei an der Grotta del Castaglione zur Piazza Umberto I.,
auch liebevoll Piazzetta genannt, im Ort Capri. Hier,
zwischen dem kuppelgekrönten Campanile und der Pfarrkirche Santo
Stefano trifft sich die Welt. Unsere Gruppe gehörte wieder einmal dazu!
Hier wurde der lustige Fahrer wieder entlassen und man genoss bei einem
Cappuccino und mehr die herrlichen Aussichten auf den Monte Solaro
und den Monte S. Maria, mit der wunderschönen Marienstatue im Felsen.
Durch den Ort gehend, vorbei an wunderschönen Palmengärten, wurden die
Giardini di Augusto, die Gärten des Augustus, aufgesucht, die hoch über
einem Felsabsturz an der Westseite der Insel liegen. Hier muss der Berichter
schweigen, die Blumenpracht, die Palmen, der blaue Himmel, das tiefblaue
Meer, die Aussichten – ich kann es nicht beschreiben – einfach märchenhaft!
Hier beginnt auch die kurvenreiche Via Krupp, ein technisches
Denkmal, 1902 von Friedrich Alfred Krupp in Auftrag gegeben.
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| S. Michele d. C. |
Capri |
Via Krupp |
Marina Grande |
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Mit der Funicolare,
der Zahnradbahn, fuhren die Entdecker am frühen Abend hinunter zur Marina
Grande, wo sich die gesamte Gruppe wieder zusammen fand. Alle waren hoch
begeistert von Capri, so dass alle zufrieden, aber müde, die Fähre
bestiegen und nach Sorrent zurückfuhren. Hier besorgte Signorina
Serena fix ein Bus-Taxi, mit dem der Reisebus, und Michael, schnell erreicht
wurde. Dann ging die Fahrt hinauf zu unserem „Casa“. Auf der Terrasse
stehend, konnten wir die Sonne im Meer versinken sehen. Es war ein
wunderschöner Tag und innerlich bereiteten wir uns schon auf den nächsten
Tag vor, der ein kleines Abenteuer bringen sollte – die Amalfitana. |
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